Author: superhuit

  • Ferienanspruch und Ferienplanung für Mitarbeitende in der Schweiz – Leitfaden für Arbeitgeber

    Ferienanspruch und Ferienplanung für Mitarbeitende in der Schweiz – Leitfaden für Arbeitgeber

    Ferien sind ein zentraler Bestandteil der Anstellungsbedingungen und gleichzeitig eine der sensibelsten HR-Fragen im Unternehmen. Für Arbeitgeber in der Schweiz stellt sich laufend die Aufgabe, den gesetzlichen Ferienanspruch korrekt umzusetzen, individuelle Regelungen sauber zu dokumentieren und gleichzeitig eine faire, transparente Ferienplanung im Team sicherzustellen. Dieser Leitfaden richtet sich ausdrücklich an Arbeitgeber und HR-Verantwortliche – nicht an Mitarbeitende oder Privatpersonen – und soll eine klare Entscheidungsgrundlage dafür bieten, was rechtlich zwingend ist, wo Gestaltungsspielraum besteht und wie eine pragmatische, aber rechtssichere Ferienplanung im Alltag umgesetzt werden kann.

    Gesetzlicher Ferienanspruch – Mindestanforderungen für Arbeitgeber

    Der gesetzliche Ferienanspruch bildet die nicht unterschreitbare Untergrenze, von der aus alle weiteren betrieblichen Regelungen gestaltet werden dürfen. Arbeitgeber müssen diese Mindestanforderungen kennen, konsequent einhalten und dürfen sie weder durch individuelle Arbeitsverträge noch durch Personalreglemente unterschreiten – auch nicht mit Zustimmung der Mitarbeitenden. In der Praxis gilt der gesetzliche Anspruch unabhängig von betrieblicher Auslastung, individuellen Präferenzen oder Personalengpässen; werden die Mindestansprüche nicht gewährt oder systematisch aufgeschoben, entsteht ein rechtlich heikler Bereich, selbst wenn Mitarbeitende scheinbar „freiwillig“ auf Ferien verzichten.

    Vertraglicher Gestaltungsspielraum – wie weit können Arbeitgeber gehen?

    Über den gesetzlichen Mindestanspruch hinaus haben Unternehmen erheblichen Gestaltungsspielraum, um ihr Ferienmodell auf Strategie, Arbeitszeitmodelle und Arbeitgeberattraktivität auszurichten. Dazu gehören zusätzliche Ferientage (zum Beispiel ab einem bestimmten Dienstalter), differenzierte Regelungen für Kaderfunktionen, spezielle Handhabungen von Brückentagen oder die Einführung von Betriebsferien. Entscheidend ist, dass sämtliche Abweichungen vom gesetzlichen Standard klar dokumentiert, in Arbeitsverträgen, Personalreglementen oder Betriebsordnungen konsistent festgehalten und so formuliert sind, dass HR diese intern – etwa gegenüber Geschäftsleitung oder Mitarbeitenden – zitierfähig erläutern kann.

    Ferienanspruch korrekt berechnen – Basis für saubere HR-Prozesse

    Eine saubere, nachvollziehbare Ferienberechnung ist die Grundlage jeder professionellen Ferienplanung im Unternehmen. Für Arbeitgeber geht es weniger um die Diskussion einzelner Tage als um ein durchgängiges Berechnungsmodell, das bei Vollzeit, Teilzeit, Ein- und Austritten sowie bei Pensenwechseln gleichermassen funktioniert. Im Schweizer Kontext hat sich die Berechnung in Ferientagen pro Jahr oder – für die operative Abbildung – in Ferienstunden bewährt, sofern das gewählte Modell einheitlich angewendet, im HR-System korrekt hinterlegt und gegenüber Vorgesetzten so erklärt wird, dass diese Ferienentscheide im Team fundiert begründen können.



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    Mit tipee berechnet Ihr HR-Team Ferienansprüche für Vollzeit- und Teilzeitmitarbeitende automatisch und revisionssicher – inklusive Ein- und Austritten, Pensenwechseln und Grenzgänger-Szenarien.

    Ferienanspruch bei Teilzeit – typische Stolpersteine für Arbeitgeber

    Teilzeitmodelle sind in der Schweiz weit verbreitet und machen die faire und korrekte Ferienplanung schnell komplex. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Teilzeitmitarbeitende proportional denselben Ferienanspruch erhalten wie Vollzeitangestellte, unabhängig davon, an welchen und an wie vielen Wochentagen gearbeitet wird. In der Praxis ist es deshalb sinnvoll, den Ferienanspruch bei Teilzeit in Stunden oder Prozenten statt nur in Tagen zu führen, um unregelmässige Arbeitspensen, Jobsharing-Konstellationen oder wechselnde Arbeitstage korrekt abzubilden und systematische Benachteiligungen oder Übervorteilungen zu vermeiden.

    Ferien bei Krankheit, Unfall oder Langzeitabsenz

    Krankheit oder Unfall während der Ferien sowie Langzeitabsenzen führen in Unternehmen regelmässig zu Rückfragen und Unsicherheiten. Für Arbeitgeber ist wichtig, intern klar zu definieren, unter welchen Voraussetzungen Ferientage gutgeschrieben werden, welche Nachweise (z.B. Arztzeugnis) verlangt werden und wie diese Abläufe dokumentiert sind, um rechtlich und organisatorisch standzuhalten. HR sollte hierzu klare Richtlinien formulieren, die die gesetzlichen Vorgaben mit den betrieblichen Möglichkeiten verbinden und als verbindliche Grundlage für Entscheide von Linienvorgesetzten dienen, damit nicht im Einzelfall ad hoc und inkonsistent entschieden wird.

    Ferien bei Kündigung – was Arbeitgeber beachten müssen

    Im Zusammenhang mit Kündigungen stellt sich aus Arbeitgeber-Sicht regelmässig die Frage, ob offene Ferien zu beziehen, auszuzahlen oder teilweise zu kompensieren sind. Sinnvoll ist es, bereits im Moment der Kündigung systematisch zu prüfen, wie viele Ferientage offen sind, wie diese im verbleibenden Arbeitsverhältnis eingeplant werden können und welche Optionen – Bezug, Auszahlung oder Kombination – rechtlich zulässig sind. Ein transparentes Vorgehen, das dem Mitarbeitenden früh kommuniziert wird und auf klaren HR-Richtlinien beruht, reduziert Konflikte und verhindert, dass offene Ferienansprüche am Ende der Anstellung zum Streitpunkt werden.

    Zwangsferien und Betriebsferien – zulässige Praxis oder Risiko?

    Viele Unternehmen nutzen Zwangsferien oder Betriebsferien, um ruhige Phasen – etwa rund um Feiertage oder bei geplanten Betriebsstillständen – zu bündeln. Aus Sicht von Arbeitgebern ist zentral, dass solche Regelungen frühzeitig kommuniziert, im Personalreglement klar verankert, zeitlich begrenzt und mit dem gesetzlichen Schutzgedanken der Ferien vereinbar sind. HR sollte Zwangsferien stets als Teil einer übergeordneten Ferienplanung verstehen und sicherstellen, dass Mitarbeitende ihren restlichen Ferienanspruch trotz Betriebsferien flexibel planen können, um betriebliche Bedürfnisse und individuelle Ferienwünsche in Einklang zu bringen und rechtliche Grauzonen zu vermeiden.

    Ferienplanung im Unternehmen strukturieren – vom Excel bis zum digitalen Ferienplaner

    Eine rechtlich saubere Regelung des Ferienanspruchs nützt wenig, wenn die operative Ferienplanung im Alltag nicht funktioniert. Arbeitgeber sollten daher ein Planungsinstrument wählen, das sowohl Übersicht als auch Steuerung ermöglicht – von einer strukturierten Excel-Lösung bis hin zu spezialisierten digitalen Ferienplanern oder integrierten HR-Systemen. Wichtig ist, dass das gewählte System Transparenz über aktuelle Ferienstände, genehmigte Abwesenheiten und Engpässe im Team bietet, damit Vorgesetzte Ferienanträge fundiert beurteilen und gleichzeitig sicherstellen können, dass der gesetzliche Ferienanspruch allen Mitarbeitenden tatsächlich gewährt wird.



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    Rollen und Verantwortlichkeiten in der Ferienplanung klären

    Damit Ferienplanung im Alltag funktioniert, braucht es klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten. Arbeitgeber sollten festlegen und schriftlich festhalten, wer Ferienanträge erfasst, wer über Genehmigungen entscheidet und wer die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sowie interner Reglemente überwacht. Für HR bedeutet dies eine koordinierende Rolle: Richtlinien formulieren, Systeme bereitstellen, Auswertungen erstellen und bei Konflikten zwischen Linie und Mitarbeitenden moderieren, damit Ferienplanung als gesteuerter Prozess und nicht als Aneinanderreihung individueller Einzelentscheide abläuft.

    Checkliste für Arbeitgeber – so stellen Sie eine saubere Ferienpraxis sicher

    Zum Abschluss lohnt sich für Arbeitgeber eine kurze, interne Selbstprüfung der eigenen Ferienpraxis. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Sind gesetzliche Mindestansprüche korrekt abgebildet, sind Sonderfälle wie Teilzeit, Krankheit, Kündigung oder Zwangsferien klar geregelt, werden alle Mitarbeitenden gleichbehandelt und sind die Regelungen intern zitierfähig dokumentiert. HR kann diese Checkliste nutzen, um Verbesserungsbedarf zu identifizieren und Prioritäten abzuleiten – von der Aktualisierung des Personalreglements über die Einführung eines zentralen Ferienplaners bis hin zur Schulung von Vorgesetzten –, damit Ferienanspruch und Ferienplanung nicht nur formal geregelt, sondern im Alltag verständlich, fair und rechtssicher umgesetzt werden.

    Praxisunterstützung: HR-Datenblätter zum Arbeitsrecht von tipee

    Für vertiefte Fragestellungen rund um Ferienanspruch, Arbeitszeit und weitere arbeitsrechtliche Themen können Arbeitgeber auf die HR-Datenblätter zum Arbeitsrecht von tipee zurückgreifen. Diese kompakten Merkblätter fassen die wichtigsten Pflichten von Arbeitgebern zusammen und eignen sich als zitierfähige Grundlage für interne Entscheide und HR-Reglemente.



    HR Datenblätter zum Arbeitsrecht

    FAQ



    Wer ist in der Schweiz für die Ferienplanung verantwortlich – HR oder direkter Vorgesetzter?

    Formell bleibt der Arbeitgeber verantwortlich, häufig delegiert über die Linienvorgesetzten. HR setzt den Rahmen (Reglement, Prozesse, Systeme) und unterstützt bei kniffligen Fällen, die Linie entscheidet im Einzelfall innerhalb dieser Vorgaben.



    Darf der gesetzliche Ferienanspruch vertraglich unterschritten werden?

    Nein, der gesetzliche Mindestanspruch darf weder im Einzelarbeitsvertrag noch im Personalreglement unterschritten werden. Vereinbarungen, mit denen Mitarbeitende „freiwillig“ auf Ferien verzichten, bewegen sich in einem rechtlich heiklen Bereich und sind in der Regel nicht haltbar.



    Wie stellen Arbeitgeber sicher, dass Teilzeitmitarbeitende korrekt Ferien beziehen?

    Bewährt hat sich, den Ferienanspruch bei Teilzeit nicht nur in Tagen, sondern in Stunden oder Prozenten zu führen. So können unregelmässige Pensen, wechselnde Arbeitstage und Jobsharing-Konstellationen sauber abgebildet werden, ohne systematische Vor- oder Nachteile zu erzeugen.



    Was gilt, wenn Mitarbeitende während der Ferien krank werden?

    Hier braucht es klare interne Regeln, wann Ferientage gutgeschrieben werden und welche Nachweise verlangt werden (z.B. Arztzeugnis ab dem ersten Krankheitstag). Wichtig ist, dass diese Praxis im Reglement dokumentiert ist, damit Vorgesetzte im Einzelfall nicht ad hoc und uneinheitlich entscheiden.



    Wie gehen Arbeitgeber bei Kündigungen mit offenen Ferien um?

    Idealerweise wird der offene Ferienanspruch bereits bei der Kündigung erhoben und ein Plan für den Bezug im Restarbeitsverhältnis festgelegt. Wo ein Bezug betrieblich nicht möglich ist, braucht es eine klare Linie, in welchen Fällen eine Auszahlung oder teilweise Kompensation akzeptiert wird – gestützt auf HR-Richtlinien, nicht auf Einzelfallentscheidungen.



    Sind Zwangsferien beziehungsweise Betriebsferien zulässig?

    Ja, sofern sie rechtzeitig kommuniziert, im Personalreglement verankert und zeitlich klar begrenzt sind. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass trotz Betriebsferien genügend frei planbare Ferientage übrig bleiben, damit der Erholungszweck der Ferien gewahrt bleibt und Mitarbeitende ihren Restanspruch flexibel einsetzen können.



    Reicht ein Excel-Sheet für die Ferienplanung oder braucht es einen digitalen Ferienplaner?

    Für kleinere Unternehmen kann ein gut strukturiertes Excel-Tool ausreichen, solange Ferienstände, Abwesenheiten und Engpässe transparent ersichtlich sind. Mit steigender Unternehmensgrösse oder komplexeren Arbeitszeitmodellen lohnt sich ein digitaler Ferienplaner oder ein integriertes HR-System, um Berechnung, Genehmigung und Reporting zu standardisieren.

  • La santé psychique des jeunes dans le monde du travail.

    La santé psychique des jeunes dans le monde du travail.

    La santé psychique des jeunes dans le monde du travail.

    Dans cet épisode, on met un coup de projecteur sur la santé psychique des jeunes au travail : pourquoi ça craque, à quel moment, et surtout comment éviter que ça s’installe. On parle sans détour de stress, de pression de performance, de manque de repères… mais aussi de ce qui aide vraiment au quotidien. L’objectif : comprendre ce que vivent les jeunes actif·ve·s et repartir avec des pistes concrètes, côté salarié·e comme côté entreprise. Un épisode utile, direct, et franchement rassurant à écouter quand on veut “faire mieux”, sans culpabiliser.

    Emission parue le 05 mars 2026
    Cathrine Mathey – Psychologue du travail / Laurie Zufferey – Responsable des apprenti·e·s du Valais romand

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    Cathrine Mathey – Psychologue du travail

    Cathrine Mathey est psychologue du travail. Dans son cabinet Expertise RH, elle accompagne des dirigeant·e·s de grandes entreprises et de plus en plus de patron·ne·s de PME. Elle apporte un regard extérieur sur le fonctionnement des organisations, et explique pourquoi la prévention est souvent plus facile à mettre en place dans les grandes structures, tandis que les plus petites sollicitent fréquemment de l’aide quand les problèmes sont déjà bien ancrés (conflits, mauvaise ambiance, absentéisme). Son fil rouge : comprendre les comportements humains et la motivation, parce que le travail occupe une place énorme dans nos vies, pour le meilleur… et parfois pour le pire.

    Laurie Zufferey – Responsable des apprenti·e·s du Valais romand

    Laurie Zufferey est responsable de la formation des apprenti·e·s à l’État du Valais, un rôle au cœur des parcours d’entrée dans la vie professionnelle. Elle est notamment citée comme personne de contact pour la formation des apprenti·e·s et stagiaires de l’administration cantonale.

    L’essentiel de l’épisode

    Entrer dans le monde du travail, c’est souvent un mélange d’enthousiasme et de choc : nouvelles attentes, codes implicites, rythme soutenu, peur de “ne pas être à la hauteur”. Cet épisode explore ce qui fragilise particulièrement la santé psychique des jeunes et pourquoi ce n’est pas “juste une question de génération”, mais aussi de contexte, d’organisation et d’accompagnement (ou de son absence).

    On aborde les signaux qui doivent alerter (fatigue mentale, perte de motivation, anxiété, isolement, hyper-contrôle, difficulté à déconnecter) et les situations qui les amplifient : onboarding expédié, feedback rare ou flou, objectifs irréalistes, culture du présentéisme, injonction à être performant·e tout de suite. L’épisode met aussi en avant ce qui protège : un cadre clair, un management accessible, le droit à l’erreur, des points réguliers, et des espaces où l’on peut dire “ça ne va pas” sans crainte.

    Enfin, la discussion ouvre des pistes d’action très concrètes, à l’échelle individuelle (poser ses limites, demander du feedback, s’entourer, chercher du soutien tôt) et à l’échelle des employeurs (prévention, formation des managers, rituels d’équipe, accès à des ressources, culture du dialogue). L’idée n’est pas de “tout médicaliser”, mais de remettre la santé psychique au cœur du fonctionnement normal d’une équipe, parce que quand ça va mieux dans la tête, ça va aussi mieux au travail.

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  • IA et entretiens RH : dans les coulisses du module tipee

    IA et entretiens RH : dans les coulisses du module tipee

    IA et entretiens RH : dans les coulisses du module tipee

    Dans cet épisode, tipee ouvre le capot de son module d’entretiens RH dopé à l’IA, pensé pour aider les PME à tirer enfin quelque chose d’utile de leurs campagnes d’évaluation. Jean-Marc Fillistorf et Bastien Clément expliquent comment l’IA permet de gagner un temps énorme, tout en faisant ressortir des tendances difficiles à détecter “à la main” quand les entretiens se multiplient. Ils rappellent aussi un point clé : l’IA reste un outil, la qualité dépend des bonnes questions… et de l’analyse humaine derrière. Et surtout, ils lèvent le voile sur les sujets qui fâchent (données sensibles, sécurité, biais, “hallucinations”) et sur la manière dont tipee cadre tout ça pour rester fiable et professionnel.

    Emission parue le 25 février 2026
    Jean-marc Fillistorf – CEO tipee / Bastien Clément – CTO tipee

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    Jean-Marc Fillistorf est CEO de tipee. Dans l’épisode, il apporte une vision “terrain” : pourquoi l’IA devient concrètement intéressante pour les PME, comment elle aide à réduire les biais et à donner une base d’analyse plus neutre, et pourquoi tipee fait des choix pragmatiques (pas d’IA partout, mais là où ça change vraiment la donne).

    Bastien Clément est CTO chez tipee depuis plusieurs années et l’un des référents sur la mise en œuvre technique de l’IA. Il explique simplement comment fonctionne un modèle (phase d’entraînement vs phase d’inférence), ce qui se joue côté sécurité des données, et comment tipee arbitre en continu entre qualité, coût, frugalité et évolutions rapides des modèles. Il partage aussi une vision très concrète de la suite : une IA moins “chat” et plus “assistant” intégré, capable de remonter proactivement les informations utiles.

    L’essentiel de l’épisode

    Les entretiens d’évaluation, on les connaît : chronophages, parfois inconfortables, et souvent sous-exploités. Ici, l’IA est présentée comme un vrai levier pour les PME, non pas pour “faire joli”, mais pour transformer une masse de verbatims en une synthèse exploitable : points forts, signaux faibles, irritants récurrents, tendances par équipe… Le bénéfice est double : un gain de temps massif et une profondeur d’analyse qu’une équipe RH ne peut pas produire seule quand il y a des dizaines (voire des centaines) d’entretiens.

    L’épisode insiste aussi sur ce que l’IA ne fait pas : elle ne remplace pas l’expertise RH. Elle répond à des questions, donc si la question est mauvaise, la réponse peut l’être aussi. Et même quand la synthèse est “bluffante”, il faut garder un œil critique : les modèles peuvent encore se tromper et produire des réponses très convaincantes… mais fausses. D’où l’importance des garde-fous, d’un cadrage clair, et du rôle des RH dans l’interprétation finale (c’est là que se joue la vraie valeur).

    Enfin, le sujet sensible est traité sans détour : la confidentialité. Les invités expliquent la différence entre une IA grand public (qui peut conserver et réutiliser des données) et une offre “pro” pensée pour l’entreprise, où les données sont traitées de manière transitoire et sans apprentissage sur vos contenus. Ils utilisent une image parlante : une “pièce fermée” sans internet, où l’IA ne reçoit que ce dont elle a besoin et rien de plus. Cette approche rejoint des principes largement mis en avant dans les démarches d’IA responsable : sécurité, respect de la vie privée, et suivi/évaluation continue des systèmes pour maintenir un niveau de fiabilité dans le temps.

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  • Les entretiens annuels vus par des professionnels au salon RH

    Les entretiens annuels vus par des professionnels au salon RH

    Les entretiens annuels vus par des professionnel·le·s RH

    Les entretiens annuels : moment clé ou perte de temps ? Dans cet épisode spécial enregistré au Salon RH de Lausanne, les langues se délient et les avis divergent. Entre expériences positives et frustrations les témoignages révèlent ce qui fait (ou défait) un bon entretien. Un épisode vivant et sans filtre qui invite à repenser les échanges entre managers et collaborateurs.

    Emission parue le 1 novembre 2025

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    Dans cet épisode, plusieurs professionnel·les croisent leur parole, mais un point de vue ressort particulièrement : celui d’une consultante en Qualité de Vie au Travail (QVT). Forte d’une expertise pratique dans l’accompagnement des entreprises, elle explique comment un entretien annuel peut influencer profondément la motivation, le bien-être et même la santé des collaborateur·rices. À travers son expérience, elle partage des conseils pour transformer un entretien traditionnel en une opportunité d’évolution professionnelle et personnelle. Son approche met l’humain au centre de l’évaluation, en liant performance et qualité de vie au travail.

    L’essentiel de l’épisode

    Les entretiens annuels font partie des moments clés de la vie en entreprise. Ils permettent de faire le point sur l’année écoulée, d’échanger sur le travail réalisé, les objectifs, le développement professionnel et le ressenti des collaborateurs. Lorsqu’ils sont bien préparés, ces entretiens facilitent les échanges et renforcent la motivation et l’engagement. En revanche, lorsqu’ils sont mal menés, ils peuvent être vécus comme une contrainte.

    Lors de ce micro-trottoir réalisé au Salon RH de Lausanne, nous avons interrogé des professionnel·les sur leur perception des entretiens annuels. Si certain·es apprécient ce moment de pause pour échanger avec leur manager, d’autres avouent que ces entretiens peuvent parfois sembler inutiles ou trop formatés. Les réponses reflètent la réalité du terrain : un entretien peut être positif, mais aussi être ressenti comme une simple formalité si les objectifs et le suivi ne sont pas clairs.

    Plusieurs personnes ont souligné que la qualité de l’entretien dépend beaucoup de sa préparation et de la manière dont il est mené. Les intervenant·es évoquent notamment l’importance d’écouter réellement la personne, de poser la bonne question, et de construire un dialogue plutôt qu’un monologue. Au-delà des points objectifs, certains ont exprimé le souhait que ces échanges intègrent une dimension plus humaine, en abordant la santé au travail, la motivation ou encore les aspirations personnelles.

    L’épisode met en lumière des pistes concrètes pour repenser l’entretien annuel. Plutôt que de s’en tenir à des questions génériques, il s’agit de créer un espace d’écoute bienveillant, d’inclure des feedbacks réguliers (comme des retours 360°) et de veiller à ce que l’entretien ait un véritable impact positif sur l’année à venir. Un rendez-vous audio à la fois utile et stimulant pour tous les acteurs RH, managers ou collaborateur·ices.

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  • Mitarbeitergespräch-Vorlage erstellen: Leitfaden für wirksame Gespräche

    Mitarbeitergespräch-Vorlage erstellen: Leitfaden für wirksame Gespräche

    Interne Umfragen und Mitarbeitergespräche sind ein zentrales Instrument des Personalmanagements. Sie ermöglichen es, die Zufriedenheit zu messen, Verbesserungshebel zu erkennen und die Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen zu stärken. Diese Austauschmomente werden durch die Unternehmenskultur geprägt – und tragen ihrerseits dazu bei, sie zu festigen. Damit Gespräche wirklich nützlich sind, ist es entscheidend, geeignete Leitfäden zu konzipieren, was tipee über seine Vorlagen ermöglicht.

    Ein gut ausgearbeiteter Fragebogen hilft, das Gespräch zu lenken und einen konstruktiven Austausch zu schaffen, der sich in konkrete Entscheidungen umsetzen lässt. Gut geführte Gespräche sind ein wirkungsvolles Instrument, um Leistung und Zusammenarbeit zu verbessern sowie Ziele zu setzen.

    Wie lange soll ein Gespräch dauern?

    In tipee können Sie eine ganze Palette von Vorlagen erstellen. Jahres- oder Entwicklungsgespräche sind typischerweise längere Austauschformate, die oft als offene Gespräche geführt werden. Genauso einfach lassen sich kurze Gespräche durchführen, um die Zufriedenheit zu einem bestimmten Thema zu messen.

    Generell beeinflusst die Länge eines Fragebogens unmittelbar die Qualität der Antworten.

    • Zu lang → nachlassende Konzentration, mechanische Antworten oder sogar Abbruch vor dem Ende. Es wurde beispielsweise festgestellt, dass zu umfangreiche Fragebogen die Teilnahme reduzieren und weniger verwertbare Freitextantworten hervorbringen.
    • Zu kurz → oberflächliche Antworten, fehlende Nuancen, Unfähigkeit, die wahren Handlungshebel zu erkennen.

    👉 In der Praxis gilt es als bewährte Vorgehensweise, quantitative und qualitative Fragen zu kombinieren. Für grosse Organisationen kann es sinnvoll sein, die Fragebogen vor der Verbreitung zu testen.

    💡 Der Tipp von tipee

    • Jahres- oder Entwicklungsgespräch: 45 bis 60 Minuten sind ideal, also rund 10 bis 15 Fragen. So lassen sich die wesentlichen Themen (Ziele, Kompetenzen, Motivation, Zusammenarbeit) behandeln, ohne dass das Gespräch zum Marathon wird.
    • Austrittsgespräch (Exit Interview): Dieses Gespräch ist meist kürzer, rund dreissig Minuten können genügen (je nach Situation und Rolle der Person). 5 bis 8 gezielte Fragen reichen aus, um die Gründe für den Austritt zu verstehen und konstruktives Feedback einzuholen.
    • Pulse Surveys (regelmässige Kurzumfragen): 3 bis 5 schnelle Fragen, um den Puls der Teams zu fühlen, ohne deren Alltag zu belasten.

    +
    %

    Augmentations des droits de douane américains

    Secteurs touchés (horlogerie, pharmaceutique, mécanique de précision

    %

    Part des exportations suisses concernées

    Die Fragetypen

    Die sozialwissenschaftliche Forschung zeigt, dass die Ergebnisse einer Gesprächskampagne je nach Fragetyp und verwendeter Skala stark variieren können.

    In tipee können offene, qualitative Fragen (Textformat) oder geschlossene, quantitative Fragen (Zufriedenheitsskala, Mehrfachauswahl usw.) verwendet werden.

    • Ein Fragebogen, der ausschliesslich aus geschlossenen Fragen besteht, liefert leicht vergleichbare Zahlen, mit denen sich die Antworten der Teams jedoch nicht erklären lassen.
    • Ein Fragebogen, der ausschliesslich aus offenen Fragen besteht, erzeugt viele Freitextantworten, macht die Auswertung jedoch zeitaufwendig und teilweise subjektiv.

    👉 In der Praxis gilt es als bewährte Vorgehensweise, quantitative und qualitative Fragen zu kombinieren. Für grosse Organisationen kann es sinnvoll sein, die Fragebogen vor der Verbreitung zu testen.

    💡 Der Tipp von tipee

    Mischen Sie nicht zu viele Fragetypen. Wählen Sie 2–3 Fragetypen (zum Beispiel Freitext und Mehrfachauswahl), die Sie in Ihren Gesprächen wiederverwenden. Bleiben Sie über die Zeit und über die Gespräche hinweg konsistent, damit Vergleiche möglich sind.

    Qualitative oder quantitative Fragen verwenden?

    💡 Der Tipp von tipee

    Mischen Sie nicht zu viele Fragetypen. Wählen Sie 2–3 Fragetypen (zum Beispiel Freitext und Mehrfachauswahl), die Sie in Ihren Gesprächen wiederverwenden. Bleiben Sie über die Zeit und über die Gespräche hinweg konsistent, damit Vergleiche möglich sind.

    Für einige Unternehmen sind Gespräche ein Austauschmoment, den man mit Gesprächsvorlagen strukturieren möchte, ohne diese Austauschformate auf grosser Ebene «analysierbar» machen zu müssen. Für andere Organisationen ist es hingegen entscheidend, die Entwicklung bestimmter Indikatoren über die Zeit oder zwischen den Teams vergleichen zu können. Bevor man also mit dem Verfassen der Vorlagen beginnt, ist es unerlässlich, sich zu fragen, wie die Antworten verarbeitet werden sollen.

    Ob im Jahresgespräch oder im Verlauf des Jahres – es lohnt sich, ein Gleichgewicht zwischen qualitativen Fragen (z. B. offene Fragen) und quantitativen Fragen (z. B. Zufriedenheitsskala) zu finden.

    • Nur qualitativ? Viele, teilweise schwer zusammenzufassende Informationen und subjektive Rückmeldungen.
    • Nur quantitativ? Klare Zahlen, aber eingeschränkte Interpretation und das Risiko, schwache Signale zu übersehen.

    Konkretes Beispiel: Ein Wert von 2,3/5 bei der Frage «Wie bewerten Sie die interne Kommunikation?» würde tendenziell Alarm schlagen lassen. Diese Zahl allein sagt jedoch nichts über die Ursachen aus (Inhalt, Häufigkeit, Kanal); ohne einige Kommentare bleibt sie abstrakt.

    Wird umgekehrt in einer Organisation eine hohe Fluktuation beobachtet und gleichzeitig eine Abteilung erkannt, die nicht von diesem Phänomen betroffen ist, können Indikatoren der Geschäftsleitung Hinweise darauf geben, was in diesem Team gut läuft und sich auf die gesamte Organisation übertragen lässt.

    Der interne NPS

    Der Net Promoter Score (NPS) wird in Schweizer Unternehmen vielfach als einfacher Indikator für das interne Klima eingesetzt. Er erlaubt eine schnelle Lesart und eine Verfolgung über die Zeit. Die Grenzen dieses Instruments sollen dennoch hervorgehoben werden:

    • Ein negativer Wert macht ein Unbehagen sichtbar, ohne dessen Ursachen zu präzisieren.
    • Ein guter Gesamtwert kann Probleme verbergen, die spezifisch in bestimmten Abteilungen bestehen.

    👉 Folge: Der NPS ist als Thermometer nützlich, kann aber nicht das einzige Werkzeug sein. Die Erwartungen der Mitarbeitenden sind zu vielfältig, um sich auf eine einzige Zahl reduzieren zu lassen.

    Wie wird der interne NPS berechnet?

    Der interne NPS (eNPS) wird auf der Grundlage einer Frage berechnet, typischerweise: «Würden Sie Ihr Unternehmen als Arbeitgeber weiterempfehlen?» Die Antwort erfolgt auf einer Skala von 0 (überhaupt nicht) bis 10 (absolut).

    Berechnung:

    • Promotoren = 9–10
    • Passive = 7–8
      Detraktoren = 0–6

    eNPS = % Promotoren − % Detraktoren

    👉 Beispiel: Bei 50 % Promotoren, 30 % Passiven und 20 % Detraktoren ergibt sich → eNPS = +30.

    Wie ist diese Zahl zu interpretieren?

    Es ist interessant, den internen NPS zu verfolgen und die Ergebnisse zwischen den Teams zu vergleichen. Man kann sich auch fragen, was in der Schweiz als «guter» eNPS gilt. Nicht alle Unternehmen sind gleich – Grösse, Branche und Reifegrad beeinflussen diesen Wert. Der Durchschnitt der Schweizer Unternehmen liegt zwischen −10 und +10; ab einem Wert von +10 gilt der NPS als «gut».

    Antwortskalen einsetzen

    Antwortskalen (typischerweise Zufriedenheitsskalen) beeinflussen direkt, wie Ergebnisse interpretiert werden. In tipee können Sie Ihre Skalen frei konfigurieren:

    • Breite Skalen (1–10): wirken präzise, aber der Unterschied zwischen «6» und «7» bedeutet nicht für alle dasselbe.
    • Kurze Skalen (1–5): einfacher, lassen jedoch weniger Nuancen zu.
    • Ungerade Skalen: bieten eine neutrale Position, was die Zahl der Antworten «in der Mitte» erhöht.
    • Gerade Skalen: zwingen zur Positionierung, können aber frustrieren, wenn sich jemand nicht entscheiden möchte.

    👉 Die Wahl der Skala ist nicht neutral: Sie beeinflusst unmittelbar die statistischen Schlussfolgerungen und damit die strategischen Entscheidungen.

    💡 Der Tipp von tipee

    Entscheiden Sie sich für einen Skalentyp und behalten Sie ihn möglichst bei (mit Ausnahme der NPS-Berechnung, die auf einer 10er-Skala erfolgt). Bei HR-Fragen, die heikel sein können, ist eine ungerade Skala mit neutraler Position für die Teilnehmenden oft angenehmer.

    Fragen richtig formulieren

    a) Suggestive Formulierungen vermeiden

    • ❌ «Wie zufrieden sind Sie mit der guten internen Kommunikation?» — Das Wort «gut» beeinflusst die Antwort im Voraus.
    • ✅ «Wie bewerten Sie die interne Kommunikation?»

    b) Immer nur eine Frage auf einmal stellen

    • ❌ «Wie beurteilen Sie die Geschäftsleitung und die interne Kommunikation?» — Es ist unmöglich zu wissen, ob sich die Antwort auf die Geschäftsleitung, die Kommunikation oder beides bezieht.
    • ✅ «Wie bewerten Sie die interne Kommunikation?»

    c) Auf versteckte Annahmen achten

    • ❌ «Welche Aspekte der neuen HR-Politik schätzen Sie am meisten?» — Unterstellt, dass die Politik zwangsläufig geschätzt wird.
    • ✅ «Wie nehmen Sie die neue HR-Politik wahr?»

    d) Wertende Adjektive vermeiden

    • ❌ «Stimmen Sie den ambitionierten Digitalisierungsmassnahmen zu?» — «Ambitioniert» ist eine implizite Wertung.
    • ✅ «Wie bewerten Sie die jüngsten Digitalisierungsmassnahmen?»

    e) Fachbegriffe oder vage Ausdrücke klären

    • ❌ «Sind Sie mit der agilen Strategie Ihres Teams zufrieden?» — «Agil» kann je nach Profil unterschiedliche Bedeutungen haben.
    • ✅ «Wie bewerten Sie die Arbeitsorganisation in Ihrem Team?»

    Die Bedeutung von Auswertung und Rückmeldung

    Ein gut konzipierter Fragebogen verliert seinen ganzen Wert, wenn die Ergebnisse nicht ausgewertet und kommuniziert werden.

    • Schlecht genutzte Daten verstärken den Eindruck einer «unnötigen Formalisierung».
    • Geteilte Ergebnisse, gefolgt von konkreten Massnahmen, stärken Vertrauen und Engagement.

    👉 In den in der Schweiz durchgeführten Umfragen zeigt sich ein gemeinsamer Punkt: Die Mitarbeitenden möchten eine spürbare Wirkung ihrer Antworten sehen. Andernfalls sinkt ihr Engagement bei den folgenden Gesprächen.

    Fazit

    Eine wirksame Gesprächsvorlage ist weder zu lang noch zu kurz, weder ausschliesslich qualitativ noch ausschliesslich quantitativ. Jede Entscheidung (Länge, Fragetyp, Antwortskala, Formulierung) wirkt sich direkt auf die Qualität der erhobenen Daten und damit auf die daraus resultierenden HR-Entscheidungen aus.

    Zusammengefasst: Ein schlecht durchdachter Fragebogen kostet alle Beteiligten Zeit und vermittelt nur die Illusion von Steuerung. Eine ausgewogene Vorlage hingegen wird zu einem zuverlässigen Dialoginstrument und zu einem konkreten Hebel zur Verbesserung der Mitarbeitererfahrung.

    Quellen

    • Iglesias Rutishauser, Renaud, Tschan, Semmer (UNIGE): La satisfaction au travail: une conséquence du choix des outils statistiques et des instruments de mesure en GRH (Universität Genf).
    • Unisanté (ESOPE): Überarbeitung des Zufriedenheitsfragebogens des CHUV; Erhebungen für PROFA.
    • HR Campus (2025): Mitarbeitendenzufriedenheit Schweiz 2025.
    • JobCloud + LINK: Studie zur Zufriedenheit und zu den Bedürfnissen der Schweizer Arbeitnehmenden (2024).
    • WTW (2024): Wellbeing Diagnostic in der Schweiz.
    • UNIGE / HRToday (2023): Führungskompetenzen und Engagement.
    • Jobcampaign (2025): Entdecken Sie den Engagement-Grad Ihrer Mitarbeitenden mit dem eNPS!



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    FAQ



    Depuis quand l’augmentation des taxes USA est-elle en vigueur ?

    Les droits de douane américains sur certains produits suisses ont été relevés de 39 % à partir du 7 août 2025.



    Quels secteurs suisses sont les plus touchés par ces nouvelles taxes ?

    Principalement l’horlogerie, la mécanique de précision, les machines et la pharmaceutique, qui représentent une part importante des exportations vers les États-Unis.



    Quel est l’impact des frais de douane sur les entreprises suisses ?

    Ils augmentent directement le coût des exportations, ce qui réduit la compétitivité et oblige les entreprises à ajuster leurs prix ou leurs marges.



    Comment fonctionne le RHT en Suisse dans ce contexte ?

    La réduction de l’horaire de travail (RHT) permet aux entreprises touchées par une baisse temporaire d’activité de réduire les heures travaillées, avec une compensation partielle prise en charge par l’assurance-chômage. En savoir plus sur le site du SECO.



    Quels indicateurs une entreprise doit-elle surveiller en priorité ?

    Les volumes de commandes à l’export, l’évolution des frais de douane, la rentabilité par produit et les indicateurs RH comme l’absentéisme, la satisfaction et l’engagement des collaborateurs.



    En quoi un SIRH comme tipee peut-il aider les entreprises suisses dans cette situation ?

    Il centralise les informations RH, facilite le suivi des RHT, rend les plannings plus flexibles, améliore la communication interne et offre une vision claire de la performance des équipes.

  • Construire un modèle d’entretien efficace

    Construire un modèle d’entretien efficace

    Les enquêtes et entretiens internes sont un outil central de gestion des ressources humaines. Ils permettent de mesurer la satisfaction, d’identifier des leviers d’amélioration et de renforcer la relation entre collaborateurs·trices et entreprises. Ces moments d’échange sont façonnés par la culture d’entreprise qu’ils permettent de renforcer. Pour que les entretiens soient vraiment utiles, il est essentiel de concevoir des trames adaptées, que tipee rend possible par le biais des modèles. 

    Un questionnaire bien élaboré permet de guider la discussion pour un échange constructif qui peut être transformé en décisions concrètes. Des entretiens bien réalisés représentent un outil puissant pour améliorer les performances, la collaboration et poser des objectifs.

    Quelle durée pour un entretien ?

    Dans tipee, vous pouvez créer toute une palette de modèles. Les entretiens annuels ou de développement sont typiquement des échanges plus longs, souvent menés comme des conversations ouvertes. On peut également facilement mener de courts entretiens qui permettent de mesurer la satisfaction sur un sujet particulier. 

    Généralement, la longueur d’un questionnaire influence directement la qualité des réponses.

    • Trop long → baisse de concentration, réponses mécaniques, voire abandon avant la fin. Par exemple, il a été constaté que des questionnaires trop lourds réduisaient la participation et produisaient des verbatims moins exploitables.

    • Trop court → réponses superficielles, absence de nuances, incapacité à identifier les vrais leviers d’action.

    👉 En pratique, combiner des questions quantitatives et qualitatives est considéré comme une bonne pratique. Pour de grandes structures, il peut être pertinent de tester les questionnaires avant diffusion.

    💡 Le conseil de tipee

    • Entretien annuel ou de développement : 45 à 60 minutes d’entretien sont idéales, donc environ 10 à 15 questions. Cela permet d’aborder les sujets essentiels (objectifs, compétences, motivation, collaboration) sans transformer l’entretien en marathon.
    • Entretien de sortie (exit interview) : cet entretien est généralement plus court, une trentaine de minutes peut suffire (selon la situation et le rôle de la personne, bien entendu).  5 à 8 questions ciblées suffisent pour comprendre les raisons du départ et recueillir un feedback constructif.
    • Pulse surveys (mini-questionnaires réguliers) : 3 à 5 questions rapides pour prendre le pouls des équipes sans alourdir leur quotidien.

    +
    %

    Augmentations des droits de douane américains

    Secteurs touchés (horlogerie, pharmaceutique, mécanique de précision

    %

    Part des exportations suisses concernées

    Les types de questions

    La recherche en sciences sociales montre que les résultats d’une campagne d’entretiens peuvent varier fortement selon le type de questions et l’échelle utilisée.

    Dans tipee, on peut utiliser des questions ouvertes, de type qualitatives (format texte) ou des questions fermées, de type quantitatives (échelle de satisfaction, question à choix multiple, etc.).

    • Un questionnaire constitué uniquement de questions fermées produit des chiffres faciles à comparer, mais qui ne permettent pas d’expliquer les réponses des équipes.

    • Un questionnaire constitué uniquement de questions ouvertes génère beaucoup de verbatims, mais rend l’analyse chronophage et parfois subjective.

    👉 En pratique, combiner des questions quantitatives et qualitatives est considéré comme une bonne pratique. Pour de grandes structures, il peut être pertinent de tester les questionnaires avant diffusion.

    💡Le conseil de tipee

    Ne mélangez pas trop les types de questions utilisées. Choisissez 2-3 types de questions (par exemple format, texte et choix multiple) que vous réutiliserez dans vos entretiens. Veillez à rester cohérent au fil du temps et des entretiens pour permettre des comparaisons.

    Utiliser des questions de type qualitatif ou quantitatif ?

    💡Le conseil de tipee

    Ne mélangez pas trop les types de questions utilisées. Choisissez 2-3 types de questions (par exemple format, texte et choix multiple) que vous réutiliserez dans vos entretiens. Veillez à rester cohérent au fil du temps et des entretiens pour permettre des comparaisons.

    Pour certaines entreprises, les entretiens sont un moment d’échange qu’on souhaite encadrer avec des modèles d’entretiens sans pour autant rendre ces échanges “analysables” à plus grande échelle. Pour d’autres structures, pouvoir comparer l’évolution de certains indicateurs au fil du temps ou entre les équipes est fondamentale. Avant de se lancer dans la rédaction des modèles, il est donc crucial de se demander de quelle manière les réponses seront traitées. 

    Que ce soit lors d’un entretien annuel ou au fil de l’année, il est intéressant de trouver un équilibre entre des questions qualitatives (ex. question ouverte)  et quantitatives (ex. échelle de satisfaction). 

    • Que du qualitatif ?  Beaucoup d’informations parfois difficiles à synthétiser et retours subjectifs
    • Que du quantitatif ? Chiffres clairs, mais interprétation limitée, risque de passer à côté de signaux faibles.

    Exemple concret : un score de 2,3/5 à la question “Comment évaluez-vous la communication interne ?” aurait tendance à alerter. Ce chiffre seul ne dit rien des causes (contenu, fréquence, canal), sans quelques commentaires, le chiffre reste donc abstrait.

    Au contraire, si on observe un turnover élevé dans une structure et qu’un département qui ne souffre pas de ce phénomène est identifié, des indicateurs pourraient servir à aiguiller la direction sur ce qui se passe bien dans cette équipe et qui pourrait être généralisé au sein de l’organisation.

    Le NPS interne

    Le Net Promoter Score (NPS) est largement utilisé dans les entreprises suisses comme indicateur simple de climat interne. Il permet une lecture rapide et un suivi dans le temps. Soulignons tout de même les limites de cet outil : 

    • Un score négatif met en lumière un malaise, sans en préciser les causes.
    • Un bon score global peut masquer des problèmes spécifiques à certains départements.

    👉 Conséquence : le NPS est utile comme thermomètre, mais ne peut être l’unique outil. En effet, les attentes des collaborateurs sont multidimensionnelles (autonomie, reconnaissance, digitalisation, bien-être), ce qu’un simple NPS ne peut capturer.

    Comment calculer le NPS interne? 

    La question de base :
    Recommanderiez-vous cette entreprise comme lieu de travail à un ami ou collègue ?”

    Échelle de réponse : de 0 (pas du tout) à 10 (absolument).

    Calcul :

    • Promoteurs = 9–10
    • Passifs = 7–8
      Détracteurs = 0–6

      eNPS = % Promoteurs – % Détracteurs

    👉 Exemple : si 50 % de promoteurs, 30 % de passifs, 20 % de détracteurs → eNPS = +30.

    Comment interpréter ce chiffre ? 

    Il est intéressant de suivre le NPS interne et de comparer les résultats entre équipes. On peut également se demander ce qui est considéré comme un “bon” eNPS en Suisse ? Toutes les entreprises ne sont pas égales puisque la taille, le secteur d’activité ou la maturité vont influencer ce chiffre. La moyenne des entreprises suisses se situe entre -10 et +10 et on estime que le NPS est “bon” à partir d’un score de +10. 

    Utiliser les échelles de réponse

    Les échelles de réponse (typiquement les échelles de satisfaction) influencent directement la manière dont les résultats sont interprétés. Dans tipee, vous pouvez librement paramétrer vos échelles : 

    • Échelles larges (1–10) : semblent précises, mais la différence entre “6” et “7” n’a pas la même signification pour tous.
    • Échelles courtes (1–5) : plus simples, mais laissent moins de nuances.
    • Échelles impaires : offrent une position neutre, augmentant les réponses “au milieu”.
    • Échelles paires : obligent à se positionner, mais peuvent frustrer si la personne ne veut pas trancher.

    👉 Le choix de l’échelle n’est pas neutre et il influence directement les conclusions statistiques, et donc les décisions stratégiques.

    💡 Le conseil de tipee

    Choisissez un type d’échelle et gardez toujours la même (dans la mesure du possible et sauf pour le calcul du NPS qui se fait sur 10). Pour des questions RH qui peuvent être sensibles, une échelle impaire qui laisse une position neutre peut être plus confortable pour les participants·es.

    Bien formuler les questions

    a) Éviter les formulations orientées

    • “Dans quelle mesure êtes-vous satisfait de la bonne communication interne ?”
        Le mot “bonne” présuppose déjà un jugement positif.
    • “Comment évaluez-vous la communication interne ?”

    b) Ne poser qu’une question à la fois

    • “Comment jugez-vous la direction et la communication interne ?” Impossible de savoir si la réponse concerne la direction, la communication, ou les deux.
    • “Comment évaluez-vous la communication interne ?”

    c) Attention aux présupposés cachés

    • “Quels aspects de la nouvelle politique RH appréciez-vous le plus ?” Suppose que la politique est forcément appréciée.
    • “Comment percevez-vous la nouvelle politique RH ?”

    d) Éviter les adjectifs chargés

    • “Êtes-vous d’accord avec les mesures ambitieuses de digitalisation ?”
        “Ambitieuses” est une valorisation implicite.
    • “Comment évaluez-vous les récentes mesures de digitalisation ?”

    e) Clarifier les termes techniques ou vagues

    • “Êtes-vous satisfait de la stratégie agile de votre équipe ?”
        “Agile” peut signifier des choses différentes selon les profils.
    • “Comment évaluez-vous l’organisation du travail dans votre équipe ?”

    L’importance de l’analyse et du retour

    Un questionnaire bien conçu perd toute valeur si les résultats ne sont pas analysés et communiqués.

    • Des données mal exploitées renforcent l’idée d’une “formalisation inutile”.
    • Des résultats partagés et suivis d’actions concrètes renforcent la confiance et l’engagement.

    👉 Dans les enquêtes menées en Suisse, un point commun ressort : les collaborateurs veulent voir un impact tangible à leurs réponses. Sinon, leur engagement chute lors des entretiens suivants.

    Conclusion

    Un modèle d’entretien efficace n’est ni trop long ni trop court, ni uniquement qualitatif ni uniquement quantitatif. Chaque choix (longueur, type de question, échelle de réponse, formulation) a un impact direct sur la qualité des données recueillies et donc sur les décisions RH qui en découleront.

    En résumé : un questionnaire mal pensé fait perdre du temps à tout le monde et donne une illusion de pilotage. Un modèle équilibré, au contraire, devient un outil de dialogue fiable et un levier concret pour améliorer l’expérience collaborateur.

    Références

    • Iglesias Rutishauser, Renaud, Tschan, Semmer (UNIGE) : La satisfaction au travail: une conséquence du choix des outils statistiques et des instruments de mesure en GRH (Université de Genève).
    • Unisanté (ESOPE) : refonte du questionnaire de satisfaction du CHUV ; enquêtes pour PROFA.
    • HR Campus (2025) : Satisfaction des collaborateur-trices Suisse 2025.
    • JobCloud + LINK : Étude sur la satisfaction et les besoins des employés suisses (2024).
    • WTW (2024) : Wellbeing Diagnostic en Suisse.
    • UNIGE / HRToday (2023) : Compétences managériales et engagement.
    • Jobcampaign (2025) : Découvrez le degré d’engagement de vos collaborateurs avec l’eNPS ! 



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    FAQ



    Depuis quand l’augmentation des taxes USA est-elle en vigueur ?

    Les droits de douane américains sur certains produits suisses ont été relevés de 39 % à partir du 7 août 2025.



    Quels secteurs suisses sont les plus touchés par ces nouvelles taxes ?

    Principalement l’horlogerie, la mécanique de précision, les machines et la pharmaceutique, qui représentent une part importante des exportations vers les États-Unis.



    Quel est l’impact des frais de douane sur les entreprises suisses ?

    Ils augmentent directement le coût des exportations, ce qui réduit la compétitivité et oblige les entreprises à ajuster leurs prix ou leurs marges.



    Comment fonctionne le RHT en Suisse dans ce contexte ?

    La réduction de l’horaire de travail (RHT) permet aux entreprises touchées par une baisse temporaire d’activité de réduire les heures travaillées, avec une compensation partielle prise en charge par l’assurance-chômage. En savoir plus sur le site du SECO.



    Quels indicateurs une entreprise doit-elle surveiller en priorité ?

    Les volumes de commandes à l’export, l’évolution des frais de douane, la rentabilité par produit et les indicateurs RH comme l’absentéisme, la satisfaction et l’engagement des collaborateurs.



    En quoi un SIRH comme tipee peut-il aider les entreprises suisses dans cette situation ?

    Il centralise les informations RH, facilite le suivi des RHT, rend les plannings plus flexibles, améliore la communication interne et offre une vision claire de la performance des équipes.

  • Jahresgespräch

    Jahresgespräch

    Diese Jahresgesprächsvorlagen bieten einen anspruchsvollen und menschlichen Rahmen, um den Beitrag der Mitarbeitenden zu beurteilen, ohne die Diskussion auf Zahlen zu reduzieren. 

    Sie wurden von unserem Partner CoDevelop entwickelt und stellen Ergebnisse (Zielerreichung, wichtige Erfolge, aufgetretene Hindernisse) und Verhaltensweisen (Zusammenarbeit, Kommunikation, Lernen, Leadership, Übereinstimmung mit den Werten) auf eine Ebene. 

    Ihre Struktur wechselt zwischen einem gemeinsamen Kern für alle Beteiligten, um eine gemeinsame Basis zu gewährleisten, und zwei zielgerichtete Komponenten: einer Komponente für die Mitarbeitenden (Selbstreflexion, Empfindungen, Wünsche, Bedürfnisse) und einer Komponente für die Vorgesetzten (Feedback anhand von Beispielen, Perspektiven, Entscheidungen). Diese Raster enthalten auch Raum für das Team und die Gruppendynamik sowie für die persönliche künftige Entwicklung wie zu stärkende Kompetenzen, motivierende Projekte oder den IEP (individueller Entwicklungsplan). Das Mitarbeitergespräch endet mit einem gegenseitigen Feedback, um den Beziehungskreislauf zu schliessen.

    Die Vorlagen sind in tipee integriert und erleichtern die Rückverfolgbarkeit: Gesprächsverlauf, Aktionsplan mit Verantwortlichen, Fristen und, wo sinnvoll, die Möglichkeit SMART-Ziele zu setzen. 

    Das Ergebnis: ein gerechteres, klareres und fortschrittsorientiertes Ritual, das sich für KMU und Grossunternehmen eignet.

    Leistungsgespräch

    Leistungs- und verhaltens-/werteorientiert

    Jahresgespräch ohne beziffertes Rating, mit einem gemeinsamen Kern und zwei Teilen (Mitarbeitende/-r, Vorgesetzte/-r).

    Der Dialog ist in 5 Themen gegliedert:

    • Ziele und Leistung
    • Verhaltensweisen und Werte
    • Team und Gruppendynamik
    • Entwicklung und Zukunft
    • Gegenseitiges Feedback



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    Fazit

    Leistungsorientierung
    und Zukunftsperspektiven

    Jahresgespräch ohne Zahlenrating mit Fokus auf Bilanz und Ausblick. Zwei Teile (Mitarbeitende/r, Vorgesetzte/r). Eine klare, dokumentierte und faire Bilanz.

    Der Dialog ist in 5 Themen gegliedert: 

    • Ziele (Erreichung/Abweichungen)
    • Highlights und Inputs
    • Stolpersteine und Learnings
    • Werte und Zusammenarbeit
    • Ausblick und Entwicklung



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    Echelle de notation

    Orienté compréhension et atteinte des objectifs

    Un cadre humain pour piloter la performance sur l’année: on prépare, on clarifie les attentes (objectifs/critères), on mène l’évaluation avec feedback et reconnaissance, puis on déploie les mesures (actions, ressources, délais) avec points de suivi prévus.

    Le dialogue est structuré en 4 thèmes: 

    • Préparation & définition des objectifs
    • Attentes en matière de performance
    • Evaluation, feedback & reconnaissance
    • Mise en oeuvre des mesures



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  • Onboarding-Gespräch

    Onboarding-Gespräch

    Diese Vorlagen für das Onboarding-Gespräch bieten einen Rahmen, um neue Kolleginnen und Kollegen zu begleiten, ohne den Austausch auf Checkboxen zu beschränken.

    Die mit unserem Partner CoDevelop entwickelten Vorlagen stellen die Kenntnis der Arbeitsstelle und der Ziele (Rolle, Erwartungen, erste Ergebnisse, aufgetretene Hindernisse) sowie die Verhaltensweisen, die eine erfolgreiche Stellenübernahme begünstigen (Zusammenarbeit, Kommunikation, Lernen, Leadership, Übereinstimmung mit den Werten) auf eine Ebene.

    Ihre Struktur kombiniert eine gemeinsame Grundlage, um eine gemeinsame Sprache zu etablieren, mit zwei gezielten Perspektiven: Mitarbeitende haben Raum für Selbstreflexion, Empfindungen, Bestrebungen und Bedürfnisse; Vorgesetzte bzw. Mentor/-innen geben Feedback basierend auf Beispielen, klaren Prioritäten und gefassten Entscheidungen. Die Raster sehen auch Zeit für die Verankerung im Team und die Dynamik der Zusammenarbeit sowie für den weiteren Verlauf vor: zu stärkende Kompetenzen, motivierende Projekte und Meilensteine. Das Onboarding-Gepräch gewährleistet eine erste Orientierung, während das Dreimonatsgespräch die Eingewöhnung in die Stelle misst, Hindernisse beseitigt und das weitere Vorgehen plant – alles ohne beziffertes Rating.

    Das Onboarding-Gespräch ist in tipee integriert, was die Rückverfolgbarkeit erleichtert: Austauschverlauf, Entscheidungen und Aktionsplan mit Verantwortlichen und Fristen, Checklisten für die Integration, wo sinnvoll, sowie Anhänge und zentralisierte Nachverfolgung.

    Das Ergebnis: ein gerechteres, klareres und fortschrittsorientiertes Onboarding-Ritual, das sich sowohl für KMU als auch für Grossunternehmen eignet.

    Eintrittsgespräch

    Empfang und erste Orientierung

    Kurzes und konkretes Eintrittsgespräch, um die Grundlagen für den Stellenantritt zu bestätigen und Irritationen zu beseitigen.

    Der Dialog ist in 2 Themen gegliedert:

    • Erste Eindrücke und Anhaltspunkte
    • Organisation und Schwerpunkte



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    Dreimonatsgespräch

    Onboarding und Stellenantritt

    Dreimonats-Onboarding-Assessment, kurz und operativ: man prüft die Eignung der Stelle, korrigiert Blockaden und plant das weitere Vorgehen.

    Der Dialog ist in 5 Themen gegliedert:

    • Festgelegte Ziele und Erfolge (Nachverfolgung, Konsolidierungspunkte)
    • Selbständigkeit und vorhandene Ressourcen (Informationen, Unterstützung)
    • Arbeitsbeziehungen und Team-Bezugspunkte (interne Ansprechspersonen)
    • Aufgetretene Schwierigkeiten und Erkenntnisse
    • Künftige Prioritäten und Entwicklung (Verantwortlichkeiten, Ausbildung)



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  • Offboarding-Gespräch

    Offboarding-Gespräch

    Diese Vorlagen zur Beendigung der Zusammenarbeit schaffen einen respektvollen Rahmen für die Vorbereitung eines Austritts, das Sammeln nützlicher Erfahrungen und die Sicherung der operativen Aspekte, ohne den Austausch auf ein einfaches Verfahren zu reduzieren.

    Entwickelt mit unserem Partner CoDevelop, stellen sie die gemachten Erfahrungen und die Erkenntnisse für die Organisation auf eine Ebene: Was hat gut funktioniert, was kann verbessert werden und was muss weitergegeben werden, um Kontinuität zu gewährleisten? Die Struktur wechselt zwischen einer gemeinsamen Grundlage, um eine gemeinsame Sprache zu etablieren, und zwei gezielten Perspektiven: auf der Seite der austretenden Mitarbeitenden gibt es Raum für Aussagen betreffend Austrittsgründe, geschätzte Punkte, Verbesserungsmöglichkeiten, Wahrnehmung der Unterstützung, Zugang zu Ressourcen und Schulungen, Anerkennung, Massnahmen, die die Bindung hätten fördern können, Zufriedenheitsgrad, Empfehlung und freie Bemerkungen; auf der Seite der Verantwortlichen gibt es Zeit, um die Übergabe zu regeln, Entscheidungen zu treffen und die Beziehung klar und konstruktiv zu beenden.

    Diese in tipee integrierten Vorlagen vereinfachen die Nachverfolgbarkeit und Ausführung: Checklisten für den Austritt, Materialrückgabe, Deaktivierung des Zugriffs, Dossierübergabe, Dokumente für den Austritt (einschliesslich Arbeitszeugnis in der Schweiz), Massnahmenplan mit Verantwortlichen und Fristen, zentralisierte Anhänge und Historie.

    Das Ergebnis: ein entspannter und fairer Austritt, der die Organisation schützt, die Person respektiert, das Wissen bewahrt und Ihre Arbeitgebermarke stärkt.

    Offboarding-Gespräch

    Übergabe, gelebte Erfahrung und gelassener Austritt

    Offboarding-Gespräch, wertschätzend und konkret: Kontinuität wird sichergestellt, Administratives abgeschlossen und nützliches Feedback eingeholt.

    Der Dialog ist in 5 Themen gegliedert:

    • Austrittsgründe und Gesamtzufriedenheit
    • Was hat gut funktioniert (Stelle, Aufgaben)
    • Verbesserungsmöglichkeiten (Organisation, Ressourcen, Tools, Schulung)
    • Führungsunterstützung, Teamdynamik und Anerkennung
    • Was hätte den Verbleib begünstigen können, Weiterempfehlung, Schlussbemerkungen



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  • Conseils d’administration avec Tiphaine Bühler

    Conseils d’administration avec Tiphaine Bühler

    Conseils d’administration avec Tiphaine Bühler

    Pourquoi un conseil d’administration est-il un véritable levier de protection et de stratégie pour une PME suisse ? Tiphaine Bühler, journaliste économique et consultante, partage 15 ans d’observations de terrain pour clarifier les rôles, éviter les confusions entre actionnariat, board et management, et gagner en hauteur de vue. On découvre les compétences à réunir (finance, RH/talents, communication) et l’importance de la diversité et du renouvellement. Focus aussi sur la transmission d’entreprise : anticiper tôt, choisir la bonne voie (familiale, MBO, tiers) et préparer le board en conséquence.

    Emission parue le 4 septembre 2025
    Journaliste RP freelance at PME Magazine

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    Présentation de

    Tiphaine Bühler

    Tiphaine Bühler est journaliste économique au PME Magazine depuis plus de 15 ans. Au fil de ses enquêtes, elle a suivi de près la vie des PME suisses : transmission, rachats/ventes, digitalisation et évolution des pratiques de gouvernance. Formée à une Board Academy et active comme consultante auprès de conseils d’administration, elle accompagne les dirigeant·e·s sur les enjeux de stratégie, de talents et de communication, avec un regard très concret issu du terrain. Son credo : professionnaliser le board, diversifier les points de vue et anticiper les transitions pour créer de la valeur durable.

    L’essentiel de l’épisode

    Un conseil d’administration efficace ne se limite pas au contrôle financier : il protège l’entreprise, challenge la stratégie et anticipe les risques. Dans la pratique romande, les lignes se brouillent souvent entre actionnariat, board et management, surtout lorsque la/le fondatrice·teur cumule présidence et rôle de CEO. Clarifier ces niveaux permet de retrouver du temps de réflexion, d’élargir les horizons et d’éviter les décisions « en vase clos ».

    Composer le bon board, c’est d’abord miser sur la diversité : parcours, genres, âges et expertises complémentaires. Quelques piliers reviennent systématiquement : une solide lecture des chiffres, un regard RH orienté « talents » (le « sucre » de bien des entreprises), et une compétence communication pour gérer les moments sensibles (restructuration, transmission, crise). La composition doit évoluer avec le cycle de vie de l’entreprise :

    croissance, difficultés, passage de relais… et se renouveler régulièrement pour rester performante.

    La transmission est un test grandeur nature de la gouvernance. Les ordres de grandeur partagés par Tiphaine Bühler donnent le tempo : en moyenne, plus de six ans pour une succession familiale, autour de quatre ans pour un MBO et environ deux ans pour une cession à un tiers. Plus l’on s’y prend tôt, plus le board peut préparer le terrain, lever les tensions et sécuriser l’emploi comme le savoir-faire. Bonne nouvelle : l’intérêt des nouvelles générations pour les PME repart, à condition d’offrir un cadre de gouvernance clair, ouvert et exigeant.

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